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Sportclub Gewichtheber sind Tabellenführer

Mit einer eindrucksvollen Leistung, einem klaren 3 : 0, neuen Mannschaftsrekorden im Reißen (205,4 Punkten) und Zweikampf (566,8 Punkten) kehrten die Gewichtheber des Sportclub Pforzheim von ihrem Gastauftritt beim KSV Lörrach zurück.

1. Mannschaft in Lörrach
Die Lörracher hatten mit der frischgebackenen Bronzemedaillengewinnerin bei den Junioreneuropameisterschaften Tabea Tabel ihre stärkste Kraft (112,0 Pkt.), konnten aber durch zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt die übermächtigen Würmtäler nie ernsthaft gefährlich werden. Deutlicher Ausdruck ist das Endergebnis von 450,0 : 566,8 Punkten zugunsten des Sportclubs. Eines kann man in der bisherigen Saison mit Fug und Recht behaupten – noch nie hatte das Team um den dieses Mal verhinderten Sportlichen Leiter Gerald Eberle solch eine Tiefe wie auch bewundernswerte Breite.

Mit einem neuen Höchstwert in der Ewigen Bestenliste wurde Tomas Matykyewicz zur Nummer eins des Wettkampfs. Er kam dank unfassbar gerissener 164 kg und brillanter 195 kg im Stoßen auf 155 Punkte. Letztlich blieben noch 205 kg im dritten Versuch, die er wohl für den nächsten Heimkampf am 05.12. aufgehoben hat. Und er kann es doch noch  unser Lukas Cibulka. Nämlich das Reißen ohne Ungültigen. Grandiosen 130 kg in dieser Disziplin folgten schonende 150 kg im Stoßen, sodass er abschließend 90,2 Punkte aufweisen konnte. Ohne den geringsten Makel beherrschte Johannes Popel das Sportgerät. 97, 101, 105 kg in der ersten Teilübung ergänzten 115, 122, 128 kg aus Teilübung zwei zu starken 90,0 Punkten, wobei er mit Sicherheit noch nicht alle Karten offen gelegt hat. Mannschaftskollege Elijah Watson wollte da in nichts nachstehen und bot den zahlreichen Zuschauern Gewichtheben vom Feinsten. Ebenfalls ohne Fehlversuch riß er beeindruckende 115 kg, stieß zudem glatte drei Zentner, was in der Addition 87,6 Punkte einbrachten. Erst seinen zweiten Kampf im Dress der Gelb Schwarzen und schon ein unverzichtbarer Bestandteil. Somit lässt sich Stefan Aßmann und seinen Auftritt beschreiben. Beginnend mit 105 kg im Reißen schlossen 136 kg im Stoßen seine beherzte Darbietung. 85,0 Punkte steuerte er bei.
Zu ihrem ersten Einsatz im Konzert der Großen kam die 15- jährige Svenja Grau. Das nervenstarke Nachwuchstalent bestritt das Reißen wo sie mit 45 kg auf erfreuliche 21,5 Punkte kam. Seinen letzten Test vor den Deutschen Titelkämpfen Ende Oktober in Chemnitz konnte Björn Bischoff nicht zufriedenstellen. Es blieben nur 113 kg im Stoßen, womit er 37,5 Punkte auf die Habenseite verbuchte. Abschließend konnte man sich nicht dem Eindruck verwehren, dass die Gewichtheber aus dem Würmtal noch nicht wirklich an ihren Schmerzgrenze gehen mussten. Unisono sehen dann auch die Verantwortlichen im  nächsten Heimkampf am 05.12. gegen den starken KSC Schifferstadt, spätestens aber am 19.12. zuhause gegen die Germania aus Obrigheim ein Ergebnis jenseits der 600 Punkte als oberstes Ziel.
Man darf gespannt sein.