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Es ist vollbracht - die Goldstadt Löwen sind Meister

Ein Punkt wäre für die Meisterschaft in der 2.Bundesliga Südwest schon ausreichend gewesen.
Aber zum - hoffentlich -  letzten Auftritt als Zweitligist vor heimischem Publikum wollten die Gewichtheber des Sportclub Pforzheim ihre verlustpunktfreie Bilanz, ihre makellose Heimweste behalten, und auch ein Zeichen hinsichtlich des Aufstiegskampfes am 07.05. setzen.
Leider konnten die Gäste des KSC 07 Schifferstadt nicht im Vollbesitz aller Kräfte die Reise ins Würmtal antreten, und hatten daher von Beginn an nicht wirklich eine Siegchance.

1.Mannschaft 050316

Herausragend allerdings die Leistung der amtierenden Deutschen Meisterin Sophia Attilo. die es auf 109 Punkte brachte. Zudem hatten Motivationskünstler Gerald Eberle, Strategiefuchs Dirk Reinheckel und der für den Informationsfluss zwischen Warmmachraum und Wettkampfbohle zuständigen Frank Haug mit ihrer Aufstellung, ihrer Mischung aus Jung und Alt, Unbekümmertheit und Erfahrung mal wieder alles richtig gemacht. Die Goldstadt Löwen siegten folgerichtig mit 561,4 zu 391,0 Relativpunkten, sowie 3:0 Wertungspunkten. Somit liegt der Sportclub einen Wettkampftag vor Saisonende uneinholbar mit 21:0 Punkten in Front und kann sich in Ruhe, und vor allem mit viel Akribie auf den Entscheidungskampf vorbereiten, wo sich die drei Meister der zweiten Ligen gegenüberstehen werden, um ihren Aufsteiger in das Oberhaus der Gewichtheber zu ermitteln.

Helena 050316
Ohne die leicht angeschlagene Katrin Bochert musste das Nachwuchstalent Helena Schäfer das Fähnchen des "schwachen" Geschlechtes hochhalten. Sie bot eine großartige Vorstellung mit neuen persönlichen Bestleistungen, keinen einzigen Fehlversuch und überragenden 75,0 Punkten.

Aßmann 050316
Seinen bis dato beeindruckendsten Auftritt im Dress der Goldstadt Löwen legte Stefan Aßmann auf das Heberbrett. Der 80 kg schwere Athlet brillierte mit 109 kg im Reißen, denen er erstklassige 136 kg im Stoßen und somit 84,0 Punkten hinzufügen konnte.

Krämer 050316
Mit dem persönlichen Rekord von gerissenen 111 kg stieg Steffen Krämer in das Geschehen ein. Daneben blieben seine gestoßenen 125 kg nahezu blass.

Popel 050316
Wohl dem der einen Johannes Popel in seinen Reihen hat. Dieses Mal wählte er auf Grund der Überlegenheit die Risikovariante was heißen soll - höhere Anfangslasten, größere Steigerungen. Schließlich begeisterte er mit 107 kg im Reißen und 135 kg im Stoßen die vollbesetzte Löwen Halle, die dann 97,0 Punkte ergaben.

Lukas II 050316
Dieselbe Punktzahl konnte Lukas Cibulka einstreichen. Allerdings hatte er dafür 130 kg zu reißen und 161 kg zu stoßen. Nach seiner Verletzungspause nähert er sich immer mehr alten Glanzzeiten.

Tomas 050316
Tomas Matykiewycz zu loben wäre wie Eulen nach Athen zu tragen. Die Nummer eins der Sportclübler war auch Gesamtbester. Seine 150 kg im Reißen, sowie die 190 kg im Stoßen waren alleine schon das Eintrittsgeld wert, und bildeten das berühmte Sahnehäubchen auf eine rundum gelungene Veranstaltung mit dem Titelgewinn als Krönung. Das waren 141, 0 Punkte.

Nach dem einen oder anderen Kaltgetränk, dem Revue passieren lassen der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte begannen am Tag darauf die Vorbereitungen für den 07. Mai. Als Wettkampfort kommen nach aktuellem Stand der Dinge Suhl in Thüringen oder Roding in Bayern in Frage. Hier ist die letzte Entscheidung noch nicht gefallen.


Am 23.04. jedoch muss das Meisterteam noch beim Tabellenletzten Germania Obrigheim seine Pflichtaufgabe erfüllen, eventuell sogar das Duell für eine letzte Leistungsüberprüfung nutzen oder die/den eine(n) oder andere(n) schonen.