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Generalprobe geglückt - mit weißer Weste in den Aufstiegskampf zur Ersten Bundesliga

Am letzten Wettkampftag der Zweiten Gewichtheberbundesliga musste der bereits als Meister feststehende Sportclub Pforzheim zum Absteiger Germania Obrigheim II. Die Goldstadt Löwen wollten die Pflichtaufgabe zur Schonung einiger Kräfte, zur Formüberprüfung, aber ebenso als Einsatzmöglichkeit für das zweite Glied nutzen. Dies empfahl sich dann auch mit sehr guten Leistungen für weitere Aufgaben.

So konnte Claudia Gösche erstmals 74 kg im Stoßen bewältigen, und kam insgesamt auf beachtliche 64,0 Punkte. Björn Bischoff setzte in der zweiten Disziplin mit 120 kg sein Ausrufezeichen. Für ihn ergaben sich 57,0 Punkte.
Einem Leistungstest unterzog sich der leicht angeschlagene Steffen Krämer. Diesen bestand er mit Bravour wie seine 237 kg im Zweikampf eindrucksvoll dokumentieren.
Aus der Stammmannschaft überzeugte ein blendend aufgelegter Stefan Aßmann. Ihm gelang im Reißen mit 115 kg sogar eine neue persönliche Bestleistung Hinzu stieß er 138 kg. Somit wurden ihm und seinem Team der Höchstwert von 89,4 Punkten gutgeschrieben. Ein Muster an Beständigkeit ist Johannes Popel. Er legte dieses Mal sein Augenmerk auf das Stoßen, wo er 130 kg zur Hochstrecke bringen konnte. Das waren inklusive dem Reißen exakt 88 Punkte. Nicht mehr als ein Training unter Wettkampfbedingungen waren die Hebungen für Lukas Cibulka. Bei seinen gerissenen 125 kg und den gestossenen 151 kg verzichtete er jeweils auf seine dritten Versuche und sorgte mühelos für 84 Punkte.
Also gewannen die Athleten um den Sportlichen Leiter Gerald Eberle auch ihren letzten Auftritt in der regulären Saison mit 3:0 (449,0:381,0) Punkten und sind bestens für das Finale am 07.05. im bayrischen Roding gerüstet.
Dann geht es im Dreiervergleich mit dem gastgebenden TB 03 Roding und dem AC Potsdam um nichts geringeres als den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Die Sportclübler können auf Grund des besten Vorergebnisses als leicht favorisiert angesehen werden.
Roding und Potsdam muss man mit je gut 550 Punkten auf dem Zettel haben. Für die Goldstadt Löwen wäre es das Sahnhäubchen auf dem Sahnehäubchen im wichtigsten Kampf der Vereinsgeschichte die 600 Punkte Mauer zu durchbrechen und natürlich in das Oberhaus einzutreten.