NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand

Goldstadt Löwen chancenlos bei Vizemeister Obrigheim - Aßmann und Schmidt mit neuen Bestleistungen

Zum Bundesligaauftakt mussten die Gewichtheber des Sportclub Pforzheim beim Deutschen Vizemeister SV Germania Obrigheim antreten. Erwartungsgemäß unterlagen die Goldstadt Löwen dort mit 0 : 3 Wertungs- und 532,3 : 762,6 Relativpunkten.
Für das überragende Resultat der Veranstaltung sorgte dabei Europameister Nico Müller, der es auf 174,6 Punkte brachte.

Auf Seiten der Löwen glänzte ein blendend aufgelegter Lukas Cibulka mit 109,0 Punkten. Zu den gerissenen 131 kg brachte er prächtige 170 kg im Stoßen zur Hochstrecke.
Ebenfalls einen Auftakt nach Maß erwischte Stefan Aßmann. Er begeisterte die gut 400 Zuschauer mit neuen persönlichen Bestleistungen im Reißen (118 kg), im Stoßen (154 kg), im Zweikampf (272 kg) als auch in der Punktewertung mit 96,4.

Auf derer 93 kam Tuan Dang, der eine Woche nach dem Gewinn der Bayrischen Meisterschaften einen weiteren Schritt in Richtung Bestform nahm. 73 kg im Reißen folgten gestoßene 100 kg.
Zufrieden mit seinem Debut im Löwen Dress zeigte sich Dennis Hildebrandt. Noch mit beruflich bedingtem Trainingsrückstand belastet steuerte er doch mit sechs tadellosen Versuchen 87,6 Punkte bei. Hierzu musste er 115 kg reißen, sowie 142 kg stoßen.

Einen neuen persönlichen Bestwert erreichte Kevin Schmidt mit gerissenen 95 kg. Im Stoßen haderte er ob nur einer gültigen Hebung bei 115 kg. In der Addition wurden es genau 80 Punkte.
Erheblich unter einer Verletzung zu leiden hatte Steffen Krämer, der mit 66,2 Punkten deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb. Seine 107 kg in Disziplin eins und 140 kg in der Zweiten sind dann auch eher der Vorsicht geschuldet.

Jedoch fiel das Fazit positiv aus. "Das war der richtige Härtetest vor den richtungsweisenden Duellen in Durlach und zu Hause gegen Grünstadt", ist sich der neue Sportliche Leiter Steffen Krämer sicher.
"Aber gleichwohl müssen wir eine ordentliche Schippe drauflegen, vor allem im Reißen hängen wir punktemäßig noch zurück. Dafür können wir im Stoßen bei normalem Verlauf absolut mithalten", fügen die Coaches Frank Haug und Dirk Reinheckel hinzu.
Krämer rechnet zum Derby am 20.10. mit den tschechischen Nationalhebern Patrik Krywult und Kamil Kucera, die sich aktuell in der WM Vorbereitung befinden. Lukas Cibulka fällt dann allerdings der Ausländerregelung zum Opfer.
Mit Aßmann, Dang, Hildebrandt, Schmidt und einem gesunden Krämer scheint mit diesem Team aber fast alles möglich zu sein.
"Wir sollten eines nicht vergessen: Wir brauchen fünf absolute Spitzenresultate um uns für die eingleisige 1. Bundesliga zu qualifizieren, haben aber von den drei Streichergebnissen schon eines verbraucht", gibt Krämer abschließend zu bedenken.