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Löwen deutlich verbessert - Niederlage verschmerzbar

Wie schwierig für die Goldstadt Löwen die Premierensaison im Gewichtheberoberhaus werden würde, bewies der Auftritt beim Starensemble des SV Germania Obrigheim, dem letztjährigen Ligadritten, mit dem Olympiastarter Nico Müller.
Aber so langsam, da ist sich der Sportliche Leiter Gerald Eberle sicher, fassen wir in der Liga Fuss. Einer Halbierung der Fehlversuche standen drei Heber mit sechs gültigen Versuchen und zwei neuen Bestleistungen gegenüber.
Zusätzliche Motivation erfuhren die Pforzheimer durch das sachkundige Publikum. 700 begeisterte Zuschauer sorgten bei dem einen oder anderen für ein Gänsehautgefühl.

Das die Goldstadt Löwen mit 514,0 : 786,0 überdeutlich verloren, ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass die etatmäßige Nummer eins, Kamil Kucera, zu gleicher Zeit für sein Nationalteam antreten musste.
Von den makellosen drei überraschte am meisten Johannes Popel, der erst seit kurzem wieder im Training steht, aber schon bei erfreulichen 89,0 Punkten angelangt ist. Der Zweite war Phillip Wehrle der nicht nur mit 147 kg im Stoßen eine neue persönliche Bestleistung aufstellen konnte, sondern mit 100,8 Punkten zum besten Sportclübler avancierte. Ebenfalls einen neuen Rekord und diesen ebenfalls im Stoßen brachte Steffen Krämer zur Hochstrecke. 139 kg und 81,4 Punkte waren sein Lohn der Mühen.
Den Schwung aus den Deutschen Meisterschaften konnte Stefan Aßmann mit auf das Heberbrett nehmen.116 kg im Reißen, sowie 143 kg im Stoßen bescherten ihm 89,4 Punkte.

Stefan Aßmann

Nicht den Erwartungen gerecht wurde Florian Bernhardt. Nach guten 114 kg in Diszipin eins konnte er in der zweiten Teildisziplin nur mäßige 123 kg dem Mannschaftsergebnis hinzufügen. Schwach begann Lukas Cibulka im Reißen, steigert sich aber im Stoßen auf großartige 162 kg, was zur höchsten Einzelwertung der Goldstadt Löwen wurde.

Lukas Cibulka

Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir wollen am 17.12. zu Hause gegen St.Ilgen die ersten Punkte holen und ein Stück Geschichte schreiben, schloß Gerald Eberle sein positives Fazit.

Winfried Hartmann